Die Arbeiten 2004: Ölkühler, Trockenakku, Alu-Gabelbrücke


 



Das Jahr 2004 brachte nicht so viele Veränderungen, nur ein paar "Kleinigkeiten", die das Moped alltagstaulicher machten, wenn man
sowas von einer Monkey ernsthaft erwarten kann...

Wichtigste Aktion: Der Motor erhielt einen Ölkühler. Der Preis dieses Daytona-Teils ist atemberaubend. Für das gleiche Geld bekomme ich
im Baumarkt mehrere(!) handelsübliche Heizkörper für die Wohnung. Die Qualität ist meines Erachtens auch nicht besonders berauschend, ziemlich weiches Material. Beim Anbringen der Schläuche muß man darauf achten, die Anschlüsse nicht zu sehr zu verbiegen oder zu quetschen.
Die mitgelieferten Gummischläuche werden demnächst noch durch Stahlflex-Schläuche ersetzt.

Ergänzung (12.12.2004): Im aktuellen Katalog des deutschen Daytona-Importeurs findet sich dieser Ölkühler nun 50.- € billiger ...

Eines kann nun auf jeden Fall gesagt werden: Der Kühler macht seinen Job. Der Motor mit seinen "nur" 88cm³ drückt - besonders im direkten Vergleich mit einem 110er China-Motor - ganz ordentlich Leistung auf die Straße, leider bisher unter ziemlicher Hitzentwicklung. Mit dem
Ölkühler bleibt die Öltemperatur nun in einem erfreulich gesunden Bereich, auch über längere und lange Strecken - wenn man seinem Hintern
sowas antun will.

Der Platzbedarf des Ölkühlers zwingt zum Anbau eines kürzeren vorderen Schutzblechs - das stammt nun von einer A-Monkey und sieht
meiner Meinung nach sowieso besser aus...

Die "individuelle" Alu-Gabelbrücke mit passendem Halter für den
Tacho kann über Stefan Golze vom Bonsaiservice Berlin bezogen
werden.
Die etwas schlappen 6 Volt der Monkey werden nun über einen Trockenakku gepuffert, ursprünglich hatte das US-Modell keine Batterie.
Der Akku kann über eine Ladebuchse (6,3 Klinke) im rechten Seiten-
deckel geladen werden.
Die Monkey ist damit nun deutlich "dämmerungstauglicher".
 
 

  © Michael Kugler 2001/2016