TEIL 4: Fertig...? Fertig ! Die Gorilla hat den TÜV-Segen als Motorrad.
Nun noch ein paar kleine Modifikationen...
 

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25. März 2006
Man sollte vor dem Zusammenbau alle Teile mal aus den Tüten nehmen, dann bleiben einem unangenehme Überraschungen erspart: Der Kupplungszug ist viel zu lang, daher hier auch nur provisorisch verlegt.... Aber auch das wird lösbar sein.
Nun noch die Bremse entlüften und alle Schrauben kontrollieren, dann geht´s nach Berlin.
 
10. April 2006
Beide Monkeys und der Monkeytransporter vor Stefan Golzes Werkstatt in Berlin.

Bei der  "Lila Kuh" waren schon wieder 2 Jahre ´rum und damit HU fällig. Weil bei der Zulassung in Münster trotz Baujahr 1975/76 als Erstzulassung 2002 eingetragen worden war (bei der Dax seltsamerweise nicht - anderer Sachbearbeiter...?) musste dieses Mal auch eine Abgasuntersuchung gemacht werden. Dass für ein neues, spritsaufendes Drehzahlorgien-PS-Monster von 750 oder 1.000cm³ Hubraum so eine Untersuchung sinnvoll ist, sehe ich ja sofort ein. Aber für ein 88cm³-Moped von November 1975?
Wann kommt die AU für Rasenmäher und Modellflugzeuge? 
War aber zum Glück kein Problem: Fast auf Anhieb und ohne jede Einstellerei erreichte der Motor den geforderten Grenzwert von 4.5 :-)
   
5. Mai 2006
Angefangen hat es damit, dass mehrere durchprobierte Ansaugstutzen entweder zu weit zur Seite raus oder zu kurz oder zu niedrig oder zu hoch waren. Und den Versuch mit der Drehplatte habe ich schnell wieder beendet, weil das einfach nach Märklin-Baukasten aussieht.. Also entweder steht der Vergaser extrem weit seitlich raus, was ich nicht mag - auch wenn es funktioniert. Wenn der Stutzen zu kurz und/oder zu niedrig ist, stößt die Schwimmerkammer auf die Kühlrippen, was beim WAVE oder auch NICE aufgrund der Größe der Kühlrippen schnell geht. Ist der Stutzen zu hoch, stößt der Vergaser oben an den Rahmen oder unter den Tank.

Meine Lösung: Ein 20er KITACO-linksliegend-Stutzen hatte den richtigen Winkel nach hinten, leider gab es das Problem mit der Schwimmerkammer - also zu niedrig. Ich habe also bei Andi Müller in Berlin ein Teil machen lassen, was die Außenabmessungen des Anschlussflansches hat und innen GENAU dem Ansaugstutzendurchmesser entspricht, damit keine Übergangskanten entstehen.

Damit ist genau die Höhe erreicht, dass der Vergaser unten nicht aufliegt, oben nicht anstößt und trotzdem nach hinten zeigt. Funktioniert prima und die Optik finde ich erträglich.

Außerdem habe ich noch einen Deckel für den Bremsflüssigkeitsbehälter machen lassen, der oben das Monkey-Logo ausgeschnitten trägt.

   
   
   
   
08. Mai 2006
Eine sehr nette und verständnisvolle Sachbearbeiterin bei der Zulassungsstelle in Münster hatte keine Probleme damit, dass das Kennzeichen bei meiner vorher reservierten Nummer "ZJ 1" etwas schmaler ausfallen konnte. 20x20 sind nun zwar nicht gerade winzig, aber zum Glück auch kein Backblech.

Inzwischen sind die ersten 150km rund um Münster abgespult, mit dem Fahrverhalten - trotz Original-Schwingenlänge - und besonders dem Motor bin ich mehr als zufrieden. Läuft schon weich, zieht ohne Löcher im gesamten Bereich, springt auf den ersten Tritt an und schaltet absolut sauber. Die Vergaserabstimmung (HD110, LD 17,5) hat auch auf Anhieb "gepasst". Selbst auf längeren Strecken bleibt das Ölthermometer bei knapp 100 Grad "stehen". Wenn man lange Dax oder J1-Monkey mit den relativ kleinen Tanks gefahren hat, ist das 9-Liter-Spritfass der  Gorilla eine wahre Offenbarung....

 
 
  © Michael Kugler 2006